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	<title>Kommentare zu: &#8220;Deutschland-Plan&#8221;</title>
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	<description>Irgendwas regt mich immer auf</description>
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		<title>Von: T.Stahl</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2009/08/deutschland-plan/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>T.Stahl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 20:18:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogwart.com/?p=168#comment-152</guid>
		<description>8h pro Tag, 40h pro Woche sind in meinem Job üblich.
Natürlich kann man das auch mit 7h/35h rechnen, ich weiß nur nicht, wo Du damit rauswillst.

Warum kommen denn schon zwei unbezahlte Stunden auf jede Stunde, die der &quot;klassischen Erwerbsarbeit&quot; zu zählen ist? Warum habe ich in meinem letzten Job denn davon abgesehen, mehr als 40h pro Woche zu arbeiten und mir die Überstunden ausbezahlen zu lassen?
Mehrarbeit lohnt sich nicht.
Die ersten, hmm, sagen wir zwanzig Stunden der Woche lohnen sich wirklich. Die fünf zwischen 35- und 40h-Woche schon deutlich weniger. Die Arbeit, die ich mache, ist die eine Arbeit, die ich gut kann. ich muß aber vier oder fünf Stunden als Berechnungsingenieur arbeiten, um mir eine Stunde Automechaniker leisten zu können. Könnte ich selbst meine Inspektionen und Reparaturen durchführen, wäre das kein Problem. Ok, blödes Beispiel, aber ich weiß grad nicht, was eine Stunde Handwerker kostet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>8h pro Tag, 40h pro Woche sind in meinem Job üblich.<br />
Natürlich kann man das auch mit 7h/35h rechnen, ich weiß nur nicht, wo Du damit rauswillst.</p>
<p>Warum kommen denn schon zwei unbezahlte Stunden auf jede Stunde, die der &#8220;klassischen Erwerbsarbeit&#8221; zu zählen ist? Warum habe ich in meinem letzten Job denn davon abgesehen, mehr als 40h pro Woche zu arbeiten und mir die Überstunden ausbezahlen zu lassen?<br />
Mehrarbeit lohnt sich nicht.<br />
Die ersten, hmm, sagen wir zwanzig Stunden der Woche lohnen sich wirklich. Die fünf zwischen 35- und 40h-Woche schon deutlich weniger. Die Arbeit, die ich mache, ist die eine Arbeit, die ich gut kann. ich muß aber vier oder fünf Stunden als Berechnungsingenieur arbeiten, um mir eine Stunde Automechaniker leisten zu können. Könnte ich selbst meine Inspektionen und Reparaturen durchführen, wäre das kein Problem. Ok, blödes Beispiel, aber ich weiß grad nicht, was eine Stunde Handwerker kostet.</p>
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		<title>Von: Blogwart</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2009/08/deutschland-plan/comment-page-1/#comment-148</link>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 20:00:06 +0000</pubDate>
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		<description>@T.:
Erst einmal hast du ja eine aktuelle, aber dennoch willkürlich gewählte Arbeitszeit (i.d.R. 8 Stunden) als 100% gesetzt. Da muss man die Frage stellen, wieso kann man das ganze nicht doch mit 7h rechnen?

Zum zweiten wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte der Anteil der von Menschen durchgeführter Arbeit an der gesamten Arbeit im Sinne des Bruttoinlandsprodukts definitiv sinken. Man muss nur mal die Zahlen aus den letzten Jahrzehnten weiter rechnen.

Und zum dritten kommen heute schon auf jede Arbeitsstunde, die &quot;bezahlt&quot; wird und zur klassichen Erwerbsarbeit zu rechnen ist, zwei Stunden &quot;unbezahlte&quot; Arbeit, die aber nicht weniger wichtig und nötig für diese Gesellschaft sind. Angefangen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten bis hin zur Betreuung von Kindern durch ihre Mütter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@T.:<br />
Erst einmal hast du ja eine aktuelle, aber dennoch willkürlich gewählte Arbeitszeit (i.d.R. 8 Stunden) als 100% gesetzt. Da muss man die Frage stellen, wieso kann man das ganze nicht doch mit 7h rechnen?</p>
<p>Zum zweiten wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte der Anteil der von Menschen durchgeführter Arbeit an der gesamten Arbeit im Sinne des Bruttoinlandsprodukts definitiv sinken. Man muss nur mal die Zahlen aus den letzten Jahrzehnten weiter rechnen.</p>
<p>Und zum dritten kommen heute schon auf jede Arbeitsstunde, die &#8220;bezahlt&#8221; wird und zur klassichen Erwerbsarbeit zu rechnen ist, zwei Stunden &#8220;unbezahlte&#8221; Arbeit, die aber nicht weniger wichtig und nötig für diese Gesellschaft sind. Angefangen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten bis hin zur Betreuung von Kindern durch ihre Mütter.</p>
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		<title>Von: T.Stahl</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2009/08/deutschland-plan/comment-page-1/#comment-136</link>
		<dc:creator>T.Stahl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 18:55:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogwart.com/?p=168#comment-136</guid>
		<description>Ich bin durchaus der Meinung, daß theoretisch eine Vollbeschäftigung möglich wäre.

Nehmen wir ruhig mal den Ansatz der &#039;Umverteilung der vorhandenen Arbeit&#039;. Nehmen wir ruhig mal an, daß ein Pool von Arbeit, der bisher neun Leute zu 100% ausgelastet hat, zehn Leute zu je 90% auslasten könnte. Was machen die zehn dann mit den grob vier Stunden, die sie jede Woche mehr zur Verfügung haben? DIY könnten sie machen: Gartenarbeit, Wohnung renovieren, Patronen wiederladen, ihr Auto selbst reparieren.

Wie unterscheidet sich dieses Szenario aber davon, daß diese ursprünglichen neun weiter 100% arbeiten und den Zehnten dafür bezahlen, daß der diese Arbeiten für sie macht?

Unterm Strich nicht sehr.

Eine vollere Beschäftigung wäre möglich...
...wenn man den Leuten das Geld ließe, das sie bräuchten, um diejenigen, die die entsprechenden Dienste anbieten müßten, zu bezahlen.

Die von Menschen zu verrichtende Arbeit ist nämlich keineswegs so begrenzt, wie Du das darstellst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin durchaus der Meinung, daß theoretisch eine Vollbeschäftigung möglich wäre.</p>
<p>Nehmen wir ruhig mal den Ansatz der &#8216;Umverteilung der vorhandenen Arbeit&#8217;. Nehmen wir ruhig mal an, daß ein Pool von Arbeit, der bisher neun Leute zu 100% ausgelastet hat, zehn Leute zu je 90% auslasten könnte. Was machen die zehn dann mit den grob vier Stunden, die sie jede Woche mehr zur Verfügung haben? DIY könnten sie machen: Gartenarbeit, Wohnung renovieren, Patronen wiederladen, ihr Auto selbst reparieren.</p>
<p>Wie unterscheidet sich dieses Szenario aber davon, daß diese ursprünglichen neun weiter 100% arbeiten und den Zehnten dafür bezahlen, daß der diese Arbeiten für sie macht?</p>
<p>Unterm Strich nicht sehr.</p>
<p>Eine vollere Beschäftigung wäre möglich&#8230;<br />
&#8230;wenn man den Leuten das Geld ließe, das sie bräuchten, um diejenigen, die die entsprechenden Dienste anbieten müßten, zu bezahlen.</p>
<p>Die von Menschen zu verrichtende Arbeit ist nämlich keineswegs so begrenzt, wie Du das darstellst.</p>
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