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Irgendwas regt mich immer auf

Am 15. September, also morgen in einem Monat, erscheint das nächste Büchlein von Andreas Eschbach. Was immer dieser Kerl schreibt, bringt mich ja bekanntlich aus undefinierbaren Gründen regelmäßig dazu, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen. Sowas steht mir dann also wieder bevor.

Anders ausgedrückt, ich freu wie wie’n Äffchen.

Ein König für Deutschland. Diesen Titel wird das Buch tragen. Eine ausführliche Inhaltsangabe kann man sich beim Verlag durchlesen, kurz gesagt, geht es um Wahlen, Wahlfälschung, Wahlcomputer usw. Zumindest scheint es darum zu gehen, bei Eschbach kann man ja nie so genau sagen, in welche irren Richtung das Ganze nach der Hälfte abdriftet…

Wobei, dieser kurze Exkurs sei mir gestattet, “die Hälfte” unschön früh erreicht sein dürfte. Laut Amazon hat die Hardcoverausgabe gerade mal 496 Seiten. Für Eschbach ist das nicht viel. Sein letztes Buch, Ausgebrannt, brachte es auf 749 Seiten, Eine Billion Dollar auf 734, und Der Nobelpreis konnte immerhin noch mit 555 Seiten aufwarten. Herr Eschbach, wir werden doch nicht etwa schreibmüde!? Das geht nicht. Garnicht. Zumindest nicht, so lange ich noch keinen Grauen Star habe.

Aber egal. Vielleicht liege ich ja falsch, und der Verlag möchte im Zuge der Rezession nur Papier sparen und hat die Schrift verkleinert.

Apropos Verlag, chapeau an selbigen zum einen aufgrund des Veröffentlichungstermins (ein Wahlthriller anderthalb Wochen vor der Bundestagswahl, hui), und zum anderen wegen folgendem Buchtrailer:

Passt perfekt! Selbst ohne Bezug zum Buch. :-)

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