Zu links für Deutschland
In diversen Medien (taz, SPON) wird momentan vom Fall Jannine Menger-Hamilton berichtet. Die junge Frau ist Tochter eines Briten und einer Italienerin. Aufgewachsen ist sie in Deutschland, sie lebt in Hannover.
Menger-Hamilton möchte nun Deutsche werden. Das Problem: Für den niedersächsischen Verfassungsschutz ist sie in der falschen Partei. Nämlich in der Die Linke. Und dort auch noch aktiv, als Pressesprecherin im Landtag.
Das geht nicht, sagt das Land, und lehnt ihren Antrag ab.
Ja, mit sowas kennt er sich aus, der deutsche Beamte. Deutscher darf nur werden, wer die entsprechende rechte Gesinnung hat. Immerhin, das Land Niedersachsen hat von Menger-Hamilton keinen Ariernachweis verlangt. Ist doch schon mal ein Fortschritt.

Wenn Die Linke so böse ist, daß man Ausländern mit einer Mitgliedschaft in dieser Partei die Einbürgerung verweigern kann, warum darf diese Partei dann noch bei Wahlen antreten?
Wenn sie Mitglied in einer zu Land- und Bundestagswahlen zugelassen Partei ist, dann darf sowas m.M.n. nicht als Grund für eine Verweigerung der Einbürgerung sein.
Egal welche Partei das ist, ob nun eine links-authoritäre wie Die Linke oder eine mitte-authoritäre wie die Reps oder NPD. Rechts-authoritäre Parteien fallen mir gerade nicht ein, so rechts sind CDU/CSU nicht. Da bin ich rechter. (Aber ich bin ja auch rechter als die FDP – und liberaler)