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Irgendwas regt mich immer auf

Archiv für das Tag 'gaga'

Die dpa meldet:

Soul-Sänger Xavier Naidoo (35) will sich den Stadtplan seines Geburtsortes Mannheim auf den Rücken tätowieren lassen. Wenn er am 7. Dezember mit seiner aktuellen Single “Was wir alleine nicht schaffen” bei der Verleihung der “Eins Live Krone 2006″ auftrete, könne er seinen Fans bereits erste Umrisse des Tattoos präsentieren, sagte er am Dienstag in einem Gespräch mit der WDR-Welle “Eins Live”. Bislang sei das Vorhaben an den langwierigen Umbauarbeiten zum 400. Stadtjubiläum von Mannheim im kommenden Jahr gescheitert, doch nun könne er in Kürze mit dem Tattoo beginnen.

Große Klasse. Wirklich.
Wer sich anschauen will, wie demnächst der Rücken von Naidoo aussehen wird, klicke hier.
Und lieber Xavier, bitte die Point-of-Interests nicht vergessen! Besonders wichtig für dich: Die Hinterhofbühne (oben) und die Klapsmühl am Rathaus (Mitte links).

Volltreffer

Frankreich hat eine neue Nuklear-Trägerrakete getestet. Sechs Sprengköpfe kann sie aufnehmen.

(…) verfügt das neue System über eine größere Treffsicherheit und soll damit so genannten Kollateralschaden vermindern.

Aha. Jaja. Weil es ja auch so viel ausmacht, ob eine Megatonnen-Explosion zehn Meter weiter links oder rechts stattfindet.

Produkt-Wahnsinn

Du Verfasser dieser Zeilen… du hast ja soooooo Recht… :-D

mir ist aufgefallen, das aus Wrigleys, wrigleys extra gewurden is, daraus wrigleys extra professional, und daraus wrigleys extra professional white, es gibt jetzt also wrigleys extra professional white in der neuen praktischen dose! xD und alles steht in na anderen Schriftart drauf, is zum wegballern…

bald kommt noch so wrigleys extra professional white kaugummi diament fusion für die zähne zwischen 12 und mittag o.o

ICH MEINE DAS ISN SCHEISS KAUGUMMI UND KEINE RAKETE

Und wer es nicht glaubt (ich zunächst auch nicht) und sich vergewissern will: Wrigley’s EXTRA Professional White mit Mikrogranulaten

Rote Gefahr

Und wieder mal eine Knaller-Meldung aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Verzweifelt habe ich bei dem zugehörigen Artikel auf SPON nach einem Hinweis auf einen Aprilscherz gesucht, aber dem ist leider nicht so. Man findet die Geschichte auch beim zitierten TV-Sender von Kansas City.

Kristen McCorkle

Kristen McCorkle

Hier zu sehen: Kristen McCorkle, ein 14jähriges Mädchen aus der achten Klasse einer Schule in Kansas. Was an ihr ungewöhnlich sein soll? Also, ich bitte Sie, schauen Sie doch noch mal genauer hin! Bemerken Sie nicht die gefärbten Haarsträhnen? In Rot? In einem dermaßen grellen Rotton, daß man eigentlich nicht anders kann, als permanent da drauf zu starren? Man kann sich quasi auf überhaupt nichts mehr anderes konzentrieren, nicht wahr? Und das ist auch so, wenn man nur mit ihr zusammen in einem Raum ist. In einem Klassenraum, beispielsweise. Ein Lehrer, neunzehn brave Schüler und Kristen McCorkle, da ist doch nun wirklich kein geordneter Unterricht mehr möglich, meinen Sie nicht auch!?

Genau, daß sah die Leitung ihrer Schule genauso, und deswegen wurde dieses ach so rebellische Mädchen (daß, anbei, zu den Besten ihrer Klasse gehört – aber daß ist ja egal, wenn man sich die Farbe von verdächtigen politischen Bewegungen in die Haare schmiert) vom Unterricht suspendiert. Weil, so die Begründung, der Lernprozess der gesamten Gruppe gefährdet sei.

Nun ja.

Vielleicht sollte man spezielle Kleidungsvorschriften erlassen. Diverse US-Bevölkerungsgruppen machen es doch schon vor, wie man hier vorgehen könnte.

Papiermonster

Heute flatterte mir der “Musterstimmzettel für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 26. März 2006″ ins Haus. Klingt beeindruckend? Nunja, zumindest das Medium, auf dem es untergebracht ist, ist beeindruckend. Oder furchterregend, wie man’s nimmt.

Stolze 0,7 x 0,9 Meter misst das Ding. Der helle Wahnsinn. Passt in keine Wahlkabine. Jedem Wähler seine eigene Turnhalle.

Aber der eigentliche Knaller ist ja der freundliche Hinweis über den Listen, in Schriftgröße 26 oder so:

“Sie haben 71 Stimmen!”

Ja, phantastisch. Auf sowas hab ich gewartet. Die Lust an der Demokratie kann man den Leuten auch dadurch verderben, daß man sie ungenießbar gestaltet.

Einundsiebzig Stimmen! Da helfen auch die ganzen dollen Regelungen nix, mit denen man so hübsch rumspielen kann, bis absolut niemand mehr durchblickt. Bei dieser Masse wird der eine oder andere nicht panaschieren, nicht kumulieren, sondern schlicht kollabieren. Aber wenn am Ende wieder alle wehklagen, warum die Wahlbeteiligung so niedrig ist, muss die Politikverdrossenheit wieder herhalten.

Dabei wäre es so einfach! Keep it simple!

Sind sie für den Einzug führender Persönlichkeiten ins Stadtparlament und für den Ausschluss von Brasilien von der Fußballweltmeisterschaft?

[ ] ja
[ ] nein

Klappt bestimmt. Hat doch schon mal.

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