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	<title>blogwart.com &#187; gesellschaft</title>
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	<description>Irgendwas regt mich immer auf</description>
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		<title>Stuttgart 21</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann zu dem Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8220;, das den alten Kopfbahnhof durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzen will, durchaus eine geteilte Meinung haben.
Ich persönlich neige eher zu den Befürwortern. Mehr Platz an der Oberfläche, eine schnellere Abwicklung von Zügen, das hat schon was für sich.
Das Gegenargument, seit der Genehmigung hätten sich diverse Rahmenbedingungen geändert, kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann zu dem Projekt &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21">Stuttgart 21</a>&#8220;, das den alten Kopfbahnhof durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzen will, durchaus eine geteilte Meinung haben.</p>
<p>Ich persönlich neige eher zu den Befürwortern. Mehr Platz an der Oberfläche, eine schnellere Abwicklung von Zügen, das hat schon was für sich.</p>
<p>Das Gegenargument, seit der Genehmigung hätten sich diverse Rahmenbedingungen geändert, kann ich nicht wirklich gelten lassen. Wo bitteschön ändern diese sich bei einem langfristigen Projekt nicht? Als das Projekt 1994 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, gab es noch die D-Mark, der Ölpreis lag bei 17 $ pro Barrel und in Südafrika war gerade die Apartheid vorbei.</p>
<p>Und die Kosten seien massiv gestiegen. Ja, schön, von mir aus. Das ist doch quasi ein Naturgesetz bei großen Projekten, die in der Hand des Staates liegen. Die Hamburger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elbphilharmonie#Finanzierung.2C_Kosten_und_Kritik">Elbphilharmonie</a> ist mittlerweile 86% teurer als ursprünglich veranschlagt (und noch nicht fertig), das weltbekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oper_Sydney">Opernhaus von Sydney</a> hatte bei seiner Fertigstellung das 14fache (!) des eingeplanten Geldes verschlungen.</p>
<p>Will man etwas wegweisendes leisten und bauen, das vielleicht sogar international Beachtung findet, dann darf man nicht immer so genau aufs Geld schauen. Das dieses besonders den Schwaben schwerfällt, ist schon klar.</p>
<p>Nüchtern betrachtet gibt es also keinen Grund, gegen &#8220;Stuttgart 21&#8243; zu demonstrieren.</p>
<p>Die Stuttgarter tun es aber dennoch. Nachhaltig. Seit Wochen.</p>
<p>Nach aktuellen Umfragen sind zwei Drittel der Stuttgarter gegen die Fortführung der Baumaßnahmen, in Baden-Würtemberg liegt die Ablehnung bei über 50%. Da kann man schon mal nachdenklich werden.</p>
<p>Dumm ist es zu fordern, die Landesregierung sollte aufgrund dieser Zahlen das Projekt sofort stoppen. Das ist nämlich nichts anderes als der Ruf nach dem Politikertypus &#8220;Populist&#8221;, dessen Meinung wie ein Fähnchen im Wind der jeweils aktuellen Umfragewerte weht. Das kann keiner wirklich wollen.</p>
<p>Zu denken geben sollte auch, daß die Deutschen rückblickend auch denen Politikern den größten Respekt zollen, welche ein bestimmtes Projekt gegen den massiven Widerstand der eigenen Bevölkerung durchgesetzt haben. Man erinnere sich da nur an den NATO Doppelbeschluss &#8211; und wie beliebt ist Helmut Schmidt heute?</p>
<p>Nein, eine Regierung &#8211; eine <em>demokratisch gewählte</em> Regierung &#8211; darf durchaus mal eine andere Position vertreten als die Wähler, die ja beim nächsten Urnengang entsprechend strafen können. Und sie darf auch versuchen, ihre Meinung durchzusetzen &#8211; aber ausschließlich mit Mitteln eines modernen, demokratischen Rechtsstaats. Mit Diskussionen, Kampagnen, Werbemaßnahmen. Mit Zugeständnissen, Kompromissen. Und so weiter.</p>
<p>Was aber definitiv nicht geht, in keinem Fall, ist, Gewalt anzuwenden.</p>
<p>Genau deswegen schreibe ich diesen Text auch erst heute. Bislang war alles friedlich. Aber heute hat die Polizei die Lage eskalieren lassen, und mit Hundertschaften, die aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengezogen wurden, eine friedliche Demonstration <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-59995-2.html">auseinandergeknüppelt</a>. Mit Pfefferspray wurden alte Omas vertrieben, 13jährige Schüler haben Verletzungen durch Schlagstöcke davongetragen.</p>
<p>Wer so agiert, hat moralisch verloren.</p>
<p>Die Anti-Stuttgart-21-Bewegung ist ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Das sieht man in allen Aufnahmen, das schreiben alle Kommentatoren. Im Stuttgarter Park standen nicht irgendwelche Chaoten, dort war kein<em> schwarzer Block</em> auf Krawall aus &#8211; dort demonstrierte <em>das Volk</em>. Die Polizeihorden haben auf <em>das eigene Volk </em>eingedroschen.</p>
<p>Mal ganz abgesehen davon, daß ich es &#8211; <a href="http://www.blogwart.com/2009/12/polizeiterror-wieder-mal/">mal wieder</a> &#8211; nicht begreife, wie man als Polizist so rückgratlos sein und sich dergestalt als blutrünstiger Schläger instrumentalisieren lassen kann, ist es ein katastrophales Bild, das dieses Land bietet. Es haben heute dort ganze Schulklassen demonstriert &#8211; man kann sich leicht ausrechnen, was diese jungen Menschen für ein Eindruck vom sogenannten Rechtsstaat bekommen, wenn sie an der Ausübung ihrer grundgesetzlich garantierten Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit gehindert und mit Wasserwerfern von der Straße gespritzt werden. Kann ich es diesen Jugendlichen verdenken, wenn sie bei ihrer ersten Wahl entweder daheim bleiben oder das Kreuzchen bei extremistischen Parteien setzen?</p>
<p>Das Volk gegen die Obrigkeit und ihre Erfüllungsgehilfen in Uniform &#8211; seltsamer Zufall, daß wir das vor genau 20 Jahren schonmal hatten. In der Dimension nicht vergleichbar, aber der Konflikt ist der gleiche.</p>
<p>Zum Jubiläum des Mauerfalls werden die Nachrichten im TV mal wieder die wohlbekannten Bilder der Montagsdemos zeigen, und im Hintergrund wird man die Menschen &#8220;Wir sind das Volk!&#8221; skandieren hören. Und gleichzeitig verdreschen in Stuttgart behelmte Trupps Frauen, Kinder und alte Leute. Unfassbar.</p>
<p>Ich bin immer noch der Meinung, daß die Argumente der Projektbefürworter stärker sind.</p>
<p>Aber wer dergestalt völlig unprovoziert zur Gewalt greift, hat moralisch verloren.</p>
<p>Hoffentlich verlieren sie auch den Kampf. Ich wünsche den Verletzten des Polizeiexzesses eine rasche Genesung und den Demonstranten in Stuttgart viel Glück und alles Gute bei ihrem Widerstand.</p>
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		<title>Konsequenzen aus dem Öl-Debakel</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2010/06/konsequenzen-aus-dem-ol-debakel/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 21:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ölpest im Golf von Mexiko ist die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Die Zahlen sprechen für sich. Zum Vergleich: Die Exxon Valdez verschmutzte im Jahr 1989 mit 41 Millionen Liter Öl die Küsten Alaskas. Aus dem Bohrloch am Meeresgrund im Golf ist bislang fast viermal so viel ausgetreten.
Ein absolutes Grauen für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ölpest im Golf von Mexiko ist die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Die Zahlen sprechen für sich. Zum Vergleich: Die Exxon Valdez verschmutzte im Jahr 1989 mit 41 Millionen Liter Öl die Küsten Alaskas. Aus dem Bohrloch am Meeresgrund im Golf <a href="http://www.welt.de/die-welt/reise/article7924683/Das-Oel-der-Strand-und-der-Tod.html">ist bislang fast viermal so viel ausgetreten</a>.</p>
<p>Ein absolutes Grauen für die Ökösysteme im Meer und an den Küsten. Allen PR-Bemühungen von BP zum Trotz sickern allmählich Bilder durch, wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann. Ölverschmierte Pelikane, die hilflos im braunen Ölschlamm feststecken. Qualvoll verendete und angeschwemmte Delphine, denen das Öl das Atemloch zugeschmiert hat.</p>
<p>Eigentlich will man sich solche Bilder überhaupt nicht anschauen. Es ist einfach zu furchtbar. Dennoch sollte man die Augen davor nicht verschließen. Denn nur der, der sich den Geschehnissen und ihren Auswirkungen wirklich stellt, kann einsehen, daß die Konsequenzen radikal sein müssen.</p>
<p>Die größte Schuld trägt &#8211; na klar &#8211; der verantwortliche Konzern. BP ist dran. Nachdem in den letzten Wochen die Vorgeschichte der Explosion der <em>Deepwater Horizon</em> offenbar geworden und klar geworden ist, welche eklatanten Sicherheitsverstöße die Verantwortlichen begangen haben, muss diese Firma büßen.</p>
<p>Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Schon gar nicht in den USA, wo an erster Stelle nicht die Sorge um die Umwelt steht, sondern die Frage, wer das alles bezahlt.</p>
<p>Aber noch nicht mal das wird sichergestellt. Täglich kann man lesen, wie angeblich die &#8220;Wut auf BP wächst&#8221;.  Klingt toll, aber die Konsequenzen sind gleich null. Empörte Bürgermeister und Gouvaneure geben Interviews, Barack Obama fliegt dauernd an die Küste und diktiert den Reportern in ihre Blöcke, er sei wütend, aber was <em>passiert</em>? Richtig, nichts.</p>
<p>Im Gegenteil, es wird zugelassen, daß sich BP weiterhin um seine Publicity und seinen Börsenwert sorgt. Der CEO von BP tritt in einem Werbespot auf und verkündet in diesem landesweit, in allen TV-Kanälen zur Prime Time, er sei &#8220;deeply sorry&#8221;, und seine Firma würde für alles aufkommen, selbstverständlich! Die in diesen Spot versenkten 50 Millionen Dollar wären bei der Reinigung und Rettung von Vögeln weitaus sinnvoller aufgehoben gewesen.</p>
<p>Um den Börsenwert von BP nicht zu ruinieren, laufen mittlerweile Anstrengungen, alle Aktivitäten hinsichtlich der Katastrophe in eine eigenständige Firma <a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article7925588/Der-Oel-Gau-in-der-Tierwelt-hat-begonnen.html">auszulagern</a>. Tolle Taktik, der Bürger kennt das noch von der Finanzkrise: Gute Papiere ins Töpfchen, schlechte in die <em>Bad Bank</em>. Aus dem Auge, aus dem Sinn. Nur verbessert hat sich die Lage davon keinen Deut.</p>
<p>All das lässt man BP durchgehen. Die Amerikaner reagieren nicht. Die politischen Führer beschränken sich darauf, zu schimpfen und mit dem Finger zu drohen, die Staatsorgane gar lassen sich in die mafiösen Aktionen des Ölmultis einspannen. Es ist der helle Wahnsinn, daß Journalisten, die über das Desaster berichten wollen, von staatlichen Polizisten mit den Worten <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,700128,00.html">verscheucht werden</a>, man &#8220;arbeite für BP&#8221;. Das Heimatzschutzministerium wiederum nutzt seine gesetzlich garantierte Machtfülle um zu verhindern, daß sich unabhängige Beobachter aus der Luft ein Bild der Lage machen.</p>
<p>Die &#8220;letzte verbliebene Supermacht&#8221;? Der &#8220;mächtigste Mann der Welt&#8221;? Das ich nicht lache. Wo ist denn die Machtfülle, wenn es darauf ankommt? Was muss denn noch passieren? Liebe Leute, BP und seine willfährigen Helfer ruinieren gerade das Leben eurer Küstenbewohner, zerstören unwiderbringlich ein riesiges, komplexes Ökosystem, begehen Massenmord an bedrohten Vögeln, Schildkröten und Walen, sie berauben viele kommende Generationen ihrer Zukunft und begehen ein Verbrechen an der gesamten Menschheit. Und ihr tut nichts dagegen, sondern lasst zu, daß deren primäre Aufmerksamkeit immer noch ihrem Profitstreben gilt.</p>
<p>Wir reden hier ganz klar von einem Notstand, und im Notstand gelten andere Regeln als im Normalfall. Im Notstand darf sich ein Staat Rechte herausnehmen, die er sonst aus gutem Grund nicht hat.</p>
<p>Hier heißt das: Die USA selbst müssen die Oberhoheit über die Eindämmung der Unfallstelle und die Aufräumarbeiten übernehmen. Da aber staatliche Stellen entsprechendes Equipment selbst nicht besitzen, lautet die logische Konsequenz: BP muss gezwungen werden, alles, aber auch wirklich <em>alles </em>einzusetzen, was in den Arsenalen ist. Know How, Menschen und Geldmittel. Beschlagnahmt ihren Besitz, enteignet Tochterfirmen, sperrt Konten, völlig egal &#8211; Hauptsache, das halbherzige Handeln hat ein Ende.</p>
<p>Bedauerlicherweise ist das eine völlig irreale Hoffnung von mir. Denn wir reden ja von den USA. Enteignung? Um Himmels Willen, das wäre ja Eingriff in die Privatwirtschaft, geht überhaupt nicht! Selbst wenn der gesamte Golf von Mexiko in braunem Schlamm versinkt, tanzt dieses dämliche Volk immer noch um das goldene Kalb.</p>
<p>Ein kurzfristiges Umdenken ist also wohl Träumerei. Leider. Nicht viel besser dürfte es um die langfristigen Konsequenzen stehen, die man ziehen müsste. Eigentlich.</p>
<p>Wie der SPIEGEL in seiner vorletzten Printausgabe berichtete, sind Beinahe-Katastrophen auf Ölbohrplattformen, die &#8211; wie die explodierte <em>Deepwater Horizon</em> &#8211; in extreme Tiefen von 1500 Meter und mehr vorstoßen, nichts ungewöhnliches. Im Golf ist es nun zum ersten Mal schiefgegangen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch anderswo geschieht.</p>
<p>Aus der aktuellen Katastrophe kann man nur den Schluss ziehen: Keine neuen Ölbohrungen im Meer mehr. Ausnahmslos. Es ist mir scheißegal, wieviele Jobs da dranhängen, oder was mit dem ach so heiligen &#8220;Wirtschaftswachstum&#8221; geschieht, wenn sich der Ölpreis verdoppelt. Nichts, absolut nichts kann den Verlust aufwiegen, den die Welt momentan erleidet.</p>
<p>Doch auch bei dieser nötigen Einsicht sehe ich schwarz. Dieser Tage sah ich eine Dokumentation im TV, welche die Folgen für die Küstenbewohner von Alabama zeigte. Die Fischer sind hilflos angesichts der Lage, und um Trost zu suchen, versammelten sie sich in der örtlichen Kirche und bekamem von ihrem Priester zu hören, sie sollten beten, daß die Ölmassen die Küsten verschone und das so etwas nie wieder geschehe.</p>
<p>Nach dem Gottesdienst stiegen die Leute in ihre geparkten SUVs, ließen den Motor an, und dann ging es mit 15 Litern Spritverbrauch nach Hause.</p>
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		<title>Zu links für Deutschland</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2010/02/zu-links-fur-deutschland/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 20:12:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In diversen Medien (taz, SPON) wird momentan vom Fall Jannine Menger-Hamilton berichtet. Die junge Frau ist Tochter eines Briten und einer Italienerin. Aufgewachsen ist sie in Deutschland, sie lebt in Hannover.
Menger-Hamilton möchte nun Deutsche werden. Das Problem: Für den niedersächsischen Verfassungsschutz ist sie in der falschen Partei. Nämlich in der Die Linke. Und dort auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diversen Medien (<a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/zu-links-um-deutsch-zu-sein/">taz</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,680488,00.html">SPON</a>) wird momentan vom Fall Jannine Menger-Hamilton berichtet. Die junge Frau ist Tochter eines Briten und einer Italienerin. Aufgewachsen ist sie in Deutschland, sie lebt in Hannover.</p>
<p>Menger-Hamilton möchte nun Deutsche werden. Das Problem: Für den niedersächsischen Verfassungsschutz ist sie in der falschen Partei. Nämlich in der <em>Die Linke</em>. Und dort auch noch aktiv, als Pressesprecherin im Landtag.</p>
<p>Das geht nicht, sagt das Land, und lehnt ihren Antrag ab.</p>
<p>Ja, mit sowas kennt er sich aus, der deutsche Beamte. Deutscher darf nur werden, wer die entsprechende <em>rechte </em>Gesinnung hat. Immerhin, das Land Niedersachsen hat von Menger-Hamilton keinen Ariernachweis verlangt. Ist doch schon mal ein Fortschritt.</p>
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		<title>Autonomes Konjunkturprogramm</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2010/01/autonomes-konjunkturprogramm/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:12:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Berlin sind im letzten Jahr ca. 300 Autos abgefackelt worden. Mit Hamburg, einer weiteren Hochburg dieser Aktionen, sind es zusammen vielleicht 500 Autos.
Ist das viel?
Nunja. In Frankreich brannten 1137 Autos. Und zwar allein in der Neujahrsnacht.
Insgesamt etwa 40.000 (in Worten: vierzigtausend!) Autos haben sich im 2009 in Frankreich in Rauch aufgelöst.
Und was machen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Berlin sind im letzten Jahr ca. 300 Autos abgefackelt worden. Mit Hamburg, einer weiteren Hochburg dieser Aktionen, sind es zusammen vielleicht 500 Autos.</p>
<p>Ist das viel?</p>
<p>Nunja. In Frankreich brannten 1137 Autos. Und zwar allein in der Neujahrsnacht.</p>
<p>Insgesamt etwa 40.000 (in Worten: vierzigtausend!) Autos haben sich im 2009 in Frankreich in Rauch aufgelöst.</p>
<p>Und was machen die Deutschen, anstatt sich daran ein Beispiel zu nehmen? Sie erfinden die teure Abwrackprämie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klima? Wetter!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:51:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Chef des größten Umweltverschmutzerlandes der Erde kann nicht länger bei einer Konferenz zur Rettung des Klimas bleiben, weil das Wetter so schlecht ist und zum Abflug zwingt&#8230;
Ich will ins Irrenhaus. Ist unter Garantie normaler als das, was man die letzten Tage in Kopenhagen bewundern durfte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef des größten Umweltverschmutzerlandes der Erde kann nicht länger bei einer Konferenz zur Rettung des <strong>Klimas </strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,668086,00.html">bleiben</a>, weil das <strong>Wetter </strong>so schlecht ist und zum Abflug zwingt&#8230;</p>
<p>Ich will ins Irrenhaus. Ist unter Garantie normaler als das, was man die letzten Tage in Kopenhagen bewundern durfte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Polizeiterror. Wieder mal.</title>
		<link>http://www.blogwart.com/2009/12/polizeiterror-wieder-mal/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:06:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schaut es euch an.

Schaut es euch ganz genau an. Die vollen neun Minuten.
Wie unschwer zu erkennen, sind das aktuelle Aufnahmen aus Kopenhagen, von den Demonstrationen im Umfeld des sogenannten Klima-Gipfels. Dort versammeln sich tausende von Menschen, um zu demonstrieren, gegen die Fortführung von Umweltzerstörung, für eine strikte Klimapolitik der Länder dieser Erde.
Die Menschen ziehen friedlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut es euch an.</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/RVaoba33sZ0&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RVaoba33sZ0&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RVaoba33sZ0"><img src="http://img.youtube.com/vi/RVaoba33sZ0/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Schaut es euch ganz genau an. Die vollen neun Minuten.</p>
<p>Wie unschwer zu erkennen, sind das aktuelle Aufnahmen aus Kopenhagen, von den Demonstrationen im Umfeld des sogenannten Klima-Gipfels. Dort versammeln sich tausende von Menschen, um zu demonstrieren, gegen die Fortführung von Umweltzerstörung, für eine strikte Klimapolitik der Länder dieser Erde.</p>
<p>Die Menschen ziehen friedlich durch die Straßen oder sitzen am Boden, um ihrem Willen nach einer besseren, auch für unsere Kinder lebenswerten Welt Ausdruck zu verleihen. Eigentlich ein Wunsch, der jedem Menschen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, der nicht nur an sich denkt, sondern auch an die, die nach ihm kommen.</p>
<p>Und nun schaut es euch an, wie der Staatsapparat darauf reagiert. Die Polizeihorden gehen hier nicht auf einen gewalttätigen &#8220;schwarzen Block&#8221; los, nein.</p>
<p>Menschen, die einfach nur auf der Straße sitzen, wird der Knüppel übergezogen.<br />
Frauen, die sich bereits schreiend am Boden winden, bekommen noch mal eins über.<br />
Mit sadistischer Freude wird Leuten in Sitzblockaden Pfefferspray direkt in die Augen gesprüht.<br />
Erhobene Hände, das Zeichen dafür, daß man sich ergibt, wird ignoriert. Wieder der Knüppel.</p>
<p>Entsetzen und Hass. Das lösen diese Bilder bei mir aus.</p>
<p>Entsetzen darüber, daß solche Vorkommnisse mitten in Europa allmählich zum Normalfall werden (Andere Beispiele gefällig? Siehe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=W_cG1TVTge4">hier</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=liAcrALh6cQ&amp;feature=related">hier</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9GZhynS5JSI&amp;feature=related">hier</a>). So etwas erwartet man von autoritären Regimen, aber nicht im zivilisierten Europa. Eigentlich. Wo ist noch der Unterschied zu den Aufnahmen der prügelnden Basidsch-Milizen nach den Wahlen im Iran? Hier wie dort wird gerechtfertigter Protest von Menschen in übelster, überzogener und menschenverachtender Weise niedergeschlagen, einfach weil er den Mächtigen nicht in den Kram passt.</p>
<p>Völliger Quatsch, werden einige nun sagen, und den mittlerweile völlig ausgeleierten Spruch auspacken, den <a href="http://redblog.twoday.net/stories/6095044/">redblog in seinem Bericht über das Video</a> zynisch formuliert hat:</p>
<blockquote><p>[Zynismusmodus on] Natürlich sind diese Szen nicht mit denen aus Diktaturen vergleichbar, schließlich ist Dänemark eine Demokratie und das vorgehen der Polizei völlig rechtsstaatlich &#8230; [Zynismusmodus off]</p></blockquote>
<p>Weil Dänemark, Deutschland oder andere westliche Länder sich selbst &#8220;Rechtsstaat&#8221; nennen, sind qua definition alle Aktionen der Polizei korrekt, unfehlbar und nicht in Frage zu stellen? Wer das ernsthaft glaubt, sollte vielleicht nochmal in sich gehen. Oder alternativ direkt in die Klapse.</p>
<p>Entsetzen auch darüber, mit welcher Brutalität die Polizei gegen Wehrlose vorgeht. Nochmal: Das Video zeigt in aller Deutlichkeit, daß auf Menschen, die sich ergeben haben, mit dem Knüppel eingedroschen wird. Auf Menschen, die am Boden liegen.</p>
<p>Bei manchen Tieren gibt es eine Beisshemmung. Darüber verfügen viele Polizisten offenbar nicht.</p>
<blockquote><p>Bei so einer Vorgehensweise, wenn man jemanden, der bereits am Boden liegt, wehrlos, hilflos, noch weiter gegen den Kopf tritt, gehen wir davon aus, dass derjenige die Möglichkeit erkennt, dass sein Opfer zu Tode kommen wird und sich mit diesem Ergebnis jedenfalls abfindet.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-solln-brunner-ID1258997183609.xml">So</a> hatte sich ein Staatsanwalt nach den Ereignissen in der Münchner S-Bahn geäußert, als Dominik Brunner von zwei Jugendlichen zu Tode getreten wurde. Alle Verantwortlichen in der deutschen Politik äußerten nach diesen Vorkommnissen ihre Fassungslosigkeit darüber, daß selbst dann noch Gewalt angewandt wurde, als Brunner schon hilflos am Boden am Boden lag.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen und die Folgen des Brunner-Falls einerseits und der Kopenhagener Polizeiexzesse andererseits sind zwar nicht vergleichbar. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, wieso in München bei brutaler Gewalt gegen einen Wehrlosen von einem Verfall der grundlegendsten Werte des menschlichen Zusammenlebens gesprochen wird, man der dänischen Polizei aber dieses durchgehen lässt.</p>
<p>Und Hass und Abscheu richten sich auf die beteiligten Polizisten persönlich. <em>Wie kann man nur?</em> Es ist schon schlimm genug, daß man sich von den Mächtigen für ihre Ziele derart instrumentalisieren lässt und sich dafür zur Verfügung stellt, die aufschreienden Völker dieser Erde mundtot zu machen. Aber dann auch noch freiwillig in vorderster Front auf die Mitmenschen einschlagen, die offenbar im Gegensatz zu dem polizeibehelmten Kopf über soviel Grips verfügen, daß sie nicht nur bis zur nächsten Gehaltszahlung denken sondern auch an die kommenden Generationen?</p>
<p>Ich höre schon wieder das Geblubber, &#8220;es wäre halt ihr Job&#8221;. <em>Bullshit</em>, sage ich dazu nur. Jeder einzelne Polizist hat es selbst in der Hand, wie er sich verhält. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ozLaknvH0qQ">Es gibt Aufnahmen von Sitzblockaden bei Castor-Transporten</a>, die zeigen, das es auch anders geht: Größtenteils vernünftig und ohne überflüssige Gewalt lösen da Polizeikräfte die Versammlungen auf. Die Menschen werden einzeln angesprochen, ob sie freiwillig aufstehen möchten, verneinen sie, werden sie weggetragen. Keine Knüppel, kein Geschrei, kein Pfefferspray. (Das soll nicht heißen, daß alle Aktionen bei Castor-Transporten seitens der Polizei in Ordnung sind! Es gibt auch ganz andere Videos.)</p>
<p>Gegenüber solchen Polizisten, die ruhiges Blut bewahren, empfinde ich dann auch keine Wut. Höchstens Enttäuschung darüber, daß sie ihre persönlichen Ziele (Job behalten! Keinen Ärger riskieren!) über -- um mal wieder auf Kopenhagen zurückzukommen -- einen Kurswechsel in der Klimapolitik stellen. Offenbar können diese Leute ihren Nachwuchs nicht sonderlich gut leiden.</p>
<p>Das Problem der Polizeiexzesse wäre ja keines, wenn sie denn im Nachhinein aufgeklärt würden. Schwarze Schafe gibt es überall, diese banale Wahrheit trifft auch auf die Polizei zu.</p>
<p>Leider ist es bei den Polizeikräften dann aber nicht so, daß gegen diese (hoffentlich!) Minderheiten vorgegangen wird. Das Gegenteil ist der Fall: Ein falschverstandener Korpsgeist schützt sie (aktuell<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667026,00.html"> berichtet der SPIEGEL über dieses Phänomen</a>). Und somit ist die gesamte Polizei dann doch wieder ein einziger großer Block, der bei solchen Veranstaltungen regelmäßig die übergeordneten Interessen der Völker (Umwelt, Klima, Atommülllagerung) mit Füßen tritt und sich aus falsch verstandenem Pflichtgefühl gegen die Mitmenschen wendet.</p>
<p>Würde sie sich auf das konzentrieren, was man im Allgemeinen unter Polizeiaufgaben versteht -- wirkliche Kriminalität bekämpfen -- dann würde sich die Akzeptanz und Beliebtheit der Polizei ganz von allein verbessern, und die Polizeigewerkschaft müsste sich <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/gewalt-immer-mehr-angriffe-auf-polizisten_aid_369801.html">nicht mehr beklagen</a>, daß die Aggression gegenüber Polizisten immer weiter zunehme.</p>
<p>&#8220;<em>Aber die Polizei handelt nun mal nach dem Gesetz. Es kann doch nicht jeder Polizist selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist</em>!&#8221; (Gern gehörtes Gegen&#8221;argument&#8221;).</p>
<p>Kein Polizist soll sich sein persönliches Gesetzbüchlein ausdenken. Das verlange ich nicht. Aber jeder sollte die großen Vorgaben der Gesetze mit seinem persönlichen Wertegerüst abstimmen. Denn was sagt denn sonst ein Polizist über sich, wenn er ausschließlich nach obigem Satz agiert, und blind nach dem Gesetzestext handelt? Das würde besagen, daß im Gesetz beliebiges drin stehen könnte, er würde danach handeln.</p>
<p>Morgen kommt eine neue Regierung an die Macht, die ins Gesetz schreibt, daß Schwarze nach Belieben vermöbelt werden dürfen. Der brave nur-Gesetz-Polizist würde danach handeln.</p>
<p>Dann doch lieber Polizisten mit starkem Rückgrat, die sagen: Das Gesetz ist Bullshit. Dem Schwarzen, der zusammengeschlagen wird, helfe ich dennoch. Atommüll, der tausende Jahre strahlt, ist nachfolgenden Generationen nicht aufzubürden, für diesen Castor-Transport räume ich nicht den Weg frei. Und wenn Menschen ihre Wut über kurzsichtige Klimapolitik in die Nacht rufen, dann trete ich zur Seite, lasse sie durch, marschiere mit ihnen zum Konferenzort und hoffe, wie alle Menschen hoffen sollten, daß die geballte Wut und der Schrei der Völker den Mächtigen solche Angst einjagt, daß sie am Ende doch klein beigeben.</p>
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		<title>Schmarotzerpack</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 22:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE zitiert eine britische Studie, welche untersucht hat, welche Berufsgruppen zum Wohlstand einer Gesellschaft beitragen. Wer ist &#8220;wichtiger&#8221;, die einfache Reinigungskraft oder der geschniegelte Banker?
Man kann es sich denken, oder?
Banker und Steuerberater sind danach das schlimmste Pack. Jede Vermögenseinheit, die diese verdienen, geht der Gesellschaft verloren. Im Gegensatz zu beispielsweise Kinderbetreuern oder Müllmännern.
Leute, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666917,00.html">SPIEGEL ONLINE zitiert eine britische Studie</a>, welche untersucht hat, welche Berufsgruppen zum Wohlstand einer Gesellschaft beitragen. Wer ist &#8220;wichtiger&#8221;, die einfache Reinigungskraft oder der geschniegelte Banker?</p>
<p>Man kann es sich denken, oder?</p>
<p>Banker und Steuerberater sind danach das schlimmste Pack. Jede Vermögenseinheit, die diese verdienen, geht der Gesellschaft verloren. Im Gegensatz zu beispielsweise Kinderbetreuern oder Müllmännern.</p>
<p>Leute, das wundert nicht wirklich. Das hat Volker Pispers schon in seinem Programm von 2004 gehabt!</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/ko5CCSomDMY&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ko5CCSomDMY&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY"><img src="http://img.youtube.com/vi/ko5CCSomDMY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Und irgendwie muss ich dabei an diese kleine Episode aus <em>Per Anhalter durch die Galaxis</em> denken&#8230; an das Schiff der Werbefachleute, Marketingstrategen und Telefondesinfizierer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Idee war, daß in das erste Raumschiff, die Arche A, all die genialen Führungspersönlichkeiten kommen sollten, die Wissenschaftler, die bedeutenden Künstler, verstehen Sie, alle die großen Macher; und ins dritte Schiff, die Arche C, kamen alle Leute, die die ganze Arbeit machen, die die Sachen tun und die Dinge machen; und schließlich in die Arche B -- das sind wir -- kamen alle übrigen, die Mittelsmänner und Agenten, verstehen Sie?&#8221;<br />
Er lächelte sie glücklich an.<br />
&#8220;Und wir wurden als erste losgeschickt&#8221;, schloß er und summte eine kleine Badewannenmelodie.</p></blockquote>
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		<title>Wer hat&#8217;s erfunden?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 20:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fundstück]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kleiner Nachschlag hierzu: *kicher*

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Nachschlag <a href="http://www.blogwart.com/2009/12/minarett-urteil/">hierzu</a>: *kicher*</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/gLMokwHG0sA&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gLMokwHG0sA&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gLMokwHG0sA"><img src="http://img.youtube.com/vi/gLMokwHG0sA/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Minarett-Urteil</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:01:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich wundere mich schon ein wenig über die Schweizer und ihre Abstimmung gegen Minarette. Die Eidgenossen nehmen offenbar ihre eigenen Regeln nicht mehr ernst. Folgendes Schild fand ich bei meinem letzten Besuch im Alpenländle:

Die Gesinnung von 57,5% der Schweizer scheint sich da nicht dran zu halten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wundere mich schon ein wenig über die Schweizer und ihre Abstimmung gegen Minarette. Die Eidgenossen nehmen offenbar ihre eigenen Regeln nicht mehr ernst. Folgendes Schild fand ich bei meinem letzten Besuch im Alpenländle:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-651" title="rechtsverbot_2" src="http://www.blogwart.com/wp-content/uploads/2009/12/rechtsverbot_2.jpg" alt="rechtsverbot_2" width="500" height="409" /></p>
<p>Die Gesinnung von 57,5% der Schweizer scheint sich da nicht dran zu halten.</p>
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		<title>Ekelhaft, dieser Euro!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 19:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blogwart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ironie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Freitag verschlug es mich per ICE nach Süden. Zwei Reihen weiter saß ein Pärchen, offenbar auf dem Weg in den Urlaub. SIE verlieh ihrer Freude über die nächsten Tage lautstark Ausdruck (und das in einem Wagen, der als Ruhezone ausgewiesen war, aber das nur nebenbei).
Etwas trübte jedoch ihre Stimmung.
&#8220;Früher, da fing der Urlaub an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Freitag verschlug es mich per ICE nach Süden. Zwei Reihen weiter saß ein Pärchen, offenbar auf dem Weg in den Urlaub. SIE verlieh ihrer Freude über die nächsten Tage lautstark Ausdruck (und das in einem Wagen, der als Ruhezone ausgewiesen war, aber das nur nebenbei).</p>
<p>Etwas trübte jedoch ihre Stimmung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Früher, da fing der Urlaub an mit Geld wechseln. Da hatte man noch wirklich das Gefühl, in die Fremde zu fahren. Und heute? Überall dieser Euro, alles so einheitlich. Irgendwann wird es so weit kommen, daß es nur noch eine Sprache in Europa gibt. Furchtbar!&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja, in der Tat. Einfach mal so nach Frankreich, Österreich oder in die Niederlande fahren zu können, ohne Geld zu wechseln, brrrr. Ein Verlassen des Staatsgebietes muss gefälligst sorgfältig geplant werden. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder einfach mal so ins Ausland fahren kann?</p>
<p>Früher konnte man wenigstens noch beim Einkaufen im Urlaub seine Kopfrechenfähigkeiten trainieren. Durch drei, durch neun, mal eins komma vier&#8230; Und heute? Diese junge, PISA-geschädigte Generation, die &#8220;DM&#8221; nur noch als Drogeriekette kennt, steht im Algarve-Urlaub im Supermarkt und sieht die gleichen Preisschilder wie daheim. Da verkümmert das Gehirn doch!</p>
<p>Nicht zu vergessen das Tauschstuben-Erlebnis! In irgendeinem versifften Räumchen dem schwitzenden Südländer ein paar Scheine hinzublättern und dank eines absurd überzogenen Wechselkurses viel zu wenig Lira, Peseten oder sonstiges Spielgeld zurückzubekommen &#8211; da konnte man glücklich wieder auf die Straße raustreten und sah seine liebgewonnenen Vorurteile bestätigt, daß es nur daheim ordentlich, gesittet und ehrlich zugeht und diese ganzen gebräunten Kerle vielleicht gut aussehen, aber im Grunde alle Ganoven sind.</p>
<p>Eine einheitliche Sprache nun &#8211; Was für eine Horrorvorstellung! Menschen, die sich unterhalten können, die sich gegenseitig <em>verstehen</em>! Wo bleibt denn da die Abgrenzung? <em>Wir </em>und <em>die</em>, so muss es sein! Alles andere führt ins Chaos, das ist doch hoffentlich jedem klar.</p>
<p>Was für ein Grund sollte es denn überhaupt geben, sich mit Leuten aus anderen Ländern zu unterhalten? Im Urlaub ist man bislang doch gut mit ein paar Brocken aus dem Langenscheidt ausgekommen (und eigentlich kann man doch erwarten, daß <em>die </em>ein bißchen deutsch können, schließlich bringen <em>wir </em>ihnen <em>unser </em>sauerverdientes Geld, oder?).</p>
<p>Und ansonsten? Dieses ganze Geschwafel von einer globalisierten Welt, von globalen Problemen, die kein Land allein lösen könne, das ist doch alles Bullshit. Jeder kehre erstmal vor seiner eigenen Tür.</p>
<p>Mir vorzustellen, daß man in Stockholm, Berlin, Paris und Lissabon die gleiche Sprache redet &#8211; grauenhaft. Schlimm genug, daß ich mit Bayern, Schwaben, Sachsen und dem restlichen Pack einen Zungenschlag teile. Ist mir schon zu viel. Wir sollten uns wieder auf die gute alte Zeit besinnen. Jedem Dorf seinen eigenen Dialekt, das Nachbardorf ist bereits Ausland. Darüber hinaus will ich eh nicht denken, denn die Welt ist böse, unheimlich und macht mir Angst.</p>
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