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Irgendwas regt mich immer auf

Archiv für das Tag 'kino'

Avatar

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Grandios. Mitreißend. Zum Heulen schön. Das sind so die ersten Worte, die mir einfallen, wenn ich an Avatar denke, den ich mir heute Abend angesehen habe.

Klar, die Story an sich ist nicht gerade neu. Ein friedliebendes, naturverbundenes Volk wird durch eine technisch überlegene, moralisch jedoch verkümmerte Zivilisation bedrängt und aus ihren Lebensgrundlagen vertrieben. Am Ende gewinnen im finalen Kampf dann doch diejenigen, welche zuerst da waren. Dieses Szenario kann man auch mit Cowboys und Indianer verfilmen. Oder, um eher in Richtung Gegenwart zu gehen, mit südamerikanischen Regenwaldvölkern und westlichen Konzernen.

Der Plot ist ja aber auch nicht der Grund, weswegen dieses monumentale Werk aktuell so heiß diskutiert wird. Es ist die Technik, der unglaubliche Einsatz von Computereffekten. Dutzendfach konnte man in den vergangenen Wochen lesen, mit Avatar würde Cameron Maßstäbe für zukünftige Filme setzen. Und es stimmt.

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Zum einen betrifft daß die Darstellung von Umgebungen. Im Film gibt es haufenweise Szenen in einem Art Urwald. Gedreht wurde nicht irgendwo in Costa Rica, sondern ausschließlich im Studio. Die Bäume entstanden alle am Rechner. Wieso sollte in Zukunft ein Regisseur teure Sets an abgelegenen, schwer zugänglichen Orten der Erde aufbauen, wenn er die Szenerie auch am Computer nachbauen kann (und die Technik für letzteres zukünftig immer billiger werden wird)?

Zum anderen, und das wird viel spannender, die Virtualisierung von Schauspielern. In Avatar wird das noch eingesetzt, um Figuren zu erschaffen und “realitätsnah” erscheinen zu lassen, die nichtmenschlich sind. Wann wird der erste Streifen in die Kinos kommen, in dem ein virtueller Schauspieler wiederum einen Menschen darstellt, und zwar so, daß er nicht mehr vom Original zu unterscheiden ist? Es gibt garantiert genug Western-Fans, die sich für einen neuen John Wayne-Film interessieren würden.

Wer nun vorschnell diesen Trend ablehnt und sich sicher ist, daß es besser wäre, wenn Schauspieler nach wie vor unverfälscht vor der Kamera stünden, muss aufpassen, nicht in die gleiche Falle zu tappen wie der ehemalige Chef von Warner mit seinem legendären Satz “Who the hell wants to hear actors talk?“.

Avatar

Wir werden es erleben. Ich finde jedenfalls die Entwicklung sehr spannend und freue mich auf Filme in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, die sich loslösen können von irgendwelchen Realisierungsfesseln und deren Limit allein die menschliche Phantasie ist.

Wem nun all dieses Geschwafel rund um die Technik egal ist, der kann es auch getrost ignorieren und sich auf 160 Minuten beste Unterhaltung freuen. Denn das bietet der Film definitiv.

Fazit: Avatar ist ein absolutes Muss für jeden, der Filme mag. Reingehen!

Photos: Flickr Stream of OfficialAvatarMovie

Ich liebe ja Stieg Larssons “Millennium-Trilogie”. Habe die Bücher schon vor längerem regelrecht verschlungen.

Im Oktober kam dann die schwedische Verfilmung des ersten Teils, Män som hatar kvinnor, in die deutschen Kinos. Nachdem ich ihn mir angesehen hatte, war ich ein wenig unschlüssig, ob ich ihn gut finden soll oder nicht. Nach wie vor weiß ich das noch nicht, ich warte mal die beiden restlichen Teile ab (in Schweden liefen sie schon).

Was mich aber auf jeden Fall störte, war die Besetzung der Lisbeth Salander, Noomi Rapace:

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Sicher, Rapace schauspielert ganz passabel. Das ändert aber nichts daran, daß ihre Physis nicht zu den Darstellungen von Lisbeth in den Büchern passt: Larsson beschreibt sie als klein, mager und als augenscheinlich minderjährig.

Rapace ist nichts davon.

So. Ich saß nach der Kinovorstellung in der UBahn und überlegte mir, wem ich stattdessen die Rolle gegeben hätte. Und kam auf Ellen Page. Mir spukten da so einige Bilder aus ihrem Film Hard Candy im Hinterkopf herum, und irgendwie konnte ich mir die 1.55 Meter kleine Kanadierin gut als wildes Energiebündel vorstellen, daß glaubhaft von ihrer Umwelt permanent unterschätzt wird:

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Nunja. Träume halt.

Und was lese ich nun? Das sich Hollywood dranmacht, noch eine Verfilmung der international erfolgreichen Trilogie in die Welt zu setzen!

Sony Pictures and producer Scott Rudin in talks to make Stieg Larsson’s Millennium Series

It was only a matter of time before Hollywood scooped up the rights to Stieg Larsson’s best-selling trio of crime thrillers, including The Girl with the Dragon Tattoo, The Girl Who Played with Fire; and the yet-to-be-released The Girl Who Kicked the Hornets’ Nest. Sony and producer Scott Rudin announced today that they are in final discussions to option the series that has become a worldwide cultural phenomenon. (…)

The studio and its producer intend to produce all three films and will make them with the Swedish production company Yellow Bird Films. (The Swedish company has already produced and released a film based on the first book, titled in most of Europe Men Who Hate Women, which was a box-office hit to the tune of $100 million. That foreign-language version will be released by Music Box here in the U.S. in March.) (…)

It will be interesting to see who they cast as Salandar, a choice role for many up-and-coming actresses. Both Kristen Stewart and Ellen Page could do great things with the part. Who do you think should play this fascinating character?

Page for Lisbeth! (Okay, nach wie vor nur ein Gerücht, aber…) Wie geil ist das denn?

Und wie scheiße ist der Rest!

George Clooney has been rumoured as an interested party along the way. He’d make great casting for Mikael Blomkvist (Michael Bloom in the US?), the male lead of the series.

Der Clooney-Schorsch als Blomkvist!??? Der dann nicht mehr Blomkvist, sondern Bloom heißt? Sagt mal, geht’s euch noch gut da drüben!?

Argh…